Begriffslexikon
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Variable Kosten: Die variablen Kosten werden auch als beschäftigungsabhängige Kosten bezeichnet, da sie sich bei Veränderungen im Beschäftigungsgrad ändern. Das Gegenteil der variablen Kosten stellen die Fixkosten dar. In der Praxis lassen sich nur wenige Kostenarten als tatsächlich variabel einordnen:
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Materialaufwand jedoch ohne Materialgemeinkosten, |
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Fremdleistungen, die auf das einzelne Stück zurechenbar sind |
Im Gegensatz zur oft verbreiteten Meinung, dass auch Lohnkosten variabel zu den Produktionsstücken seien, sehen wir dieses aus unserer praktischen Erfahrungen nur in beschränkter Form. Neben der Tatsache, dass durch die Arbeitsgesetzgebung und die vorherrschende Rechtssprechung im Arbeitsrecht der kapazitätsgerechte Auf- und Abbau nur sehr schwer zu vollziehen ist, sind die in der Praxis üblichen stetigen Schwankungen in der Produktion und die damit einhergehenden Wechseltätigkeiten der Mitarbeiter von Produkt zu Produkt teils nur mit erheblichem Aufwand abbildbar. Inwieweit dieser Aufwand im sinnvollen Verhältnis zum Ergebnis steht, ist im Einzelfall zu prüfen. |
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Vorratsquote: Die Vorratsquote ist eine Bilanzkennzahl. Sie zeigt das Verhältnis zwischen den Vorräten (Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe zzgl. unfertige Erzeugnisse zzgl. fertige Erzeugnisse) und dem Gesamtvermögen. Eine hohe Vorratsquote bedeutet neben einem hohen Lagerrisiko (Schwund, Wertverlust durch Marktfortschritt usw. ) auch eine hohe Zinsbelastung. Andererseits kann eine hohe Lieferbereitschaft positiv für den Marktauftritt sein. |
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Vorsteuer: Beim Einkauf von z.B. Rohstoffen berechnet der Lieferant auf die Nettosumme Umsatzsteuer. Diese Umsatzsteuer können vorsteuer-abzugsberechtigte Personen und Unternehmen als Vorsteuer gegen die fällige Umsatzsteuer (aus Umsätzen/Einnahmen) aufrechnen. |