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Begriffslexikon

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Sanierung: Ursprung im lateinischen Wort „sanare“, welches für „gesund machen“ bzw. „heilen“ steht. Beinhaltet alle Maßnahmen unternehmenspolitischer, führungstechnischer, organisatorischer, finanz- und leistungswirtschaftlicher Art, die der Wiederherstellung existenzerhaltender und späterer Gewinn versprechender Grundlagen dienen (Quelle: Deutsches Universalwörterbuch)  d.h. also alle Maßnahmen, die der Gesundung eines notleidenden Unternehmens dienen (Seefelder (2003)).
Übertragende Sanierung
» siehe hier
Sanierungskonzept/-gutachten: Schriftliche Ausarbeitung bzw. Fixierung aller erarbeiteten Sanierungsmaßnahmen, inklusive Beschreibung des Unternehmens, Krisenursachenanalyse, Krisenstadium, Planungsrechnungen, Umsetzungspläne etc. Die Inhalte werden in IDW S6 geregelt. Dieser ersetzt den vorher gültigen IDW-Standard FAR 1/1991 (i.V.m. FAR 1/1996).
Senior note:  Tranchen, die in der Verzins- und Rückzahlungsrangfolge als erste aus den Zins- und Tilgungs-Cash Flows der Genussscheine bedient werden und über Ratings von Moody´s und Fitch Ratings verfügen
SF-Baustellen: SF-Baustellen sind sogenannte schlüsselfertige Baustellen – diese unterscheiden sich insofern von Rohbauten, als dass die vertraglich geschuldete Bauleistung auch den Innenausbau (insbesondere die Putzer- und Estricharbeiten, die Haustechnik, die Bodenbeläge etc.) beinhaltet. Die Ausbaugewerke werden üblicherweise an externe Subunternehmer vergeben. Hieraus resultiert i.d.R. eine deutlich erhöhte Fremdleistungsquote.

Share Deal: Der Share Deal ist eine Form des Unternehmenskaufs bzw. -verkaufs. Der Käufer erwirbt vom Verkäufer bestimmte Anteile an der zum Verkauf stehenden Gesellschaft (im Gegensatz zum Asset Deal, bei dem „lediglich“ bestimmte Wirtschaftsgüter des veräußernden Unternehmens verkauft werden). Beim share deal tritt der Käufer mit dem Kauf der Anteile (auch) in die bestehenden Verbindlichkeiten des entsprechenden Unternehmens ein.

Streckengeschäft: Das Streckengeschäft charakterisiert sich insbesondere durch die kunden- und auftragsspezifische Beschaffung und den Absatz meist in gleicher Mengenhöhe. Die Ware wird direkt vom Hersteller / Lieferanten an den/die Kunden geliefert und berührt das (eigene) Lager nicht. Der Streckenhändler selbst tritt somit eher als Makler auf. Die Rechnungsstellung erfolgt dabei jedoch vom Hersteller / Lieferant an den Streckenhändler und vom Streckenhändler an den Kunden.
Stuttgarter Verfahren: Diese steuerliche Bewertungsmethode berücksichtigt sowohl den bilanziellen Substanzwert als auch die Gewinne der Vergangenheit. Wegen der ausschließlichen Vergangenheitsorientierung ist diese Methode für die Wertermittlung beim Verkauf jedoch wenig geeignet.
Substanzwertverfahren: Die Berechnungsbasis ist der Wert der Vermögensteile im Unternehmen. Nicht bilanzierungsfähige Werte Mitarbeiter-Know-How oder Kundenstamm werden als Firmenwert hinzugefügt.
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90411 Nürnberg
Tel.: 0911 / 56980-0
Fax: 0911 / 56980-20

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