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Begriffslexikon

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Deckungsbeitrag: Der Deckungsbeitrag ist die Differenz aus der Gesamtleistung und den produktabhängigen, variablen Kosten. Es ist somit der Beitrag, der zur Deckung der nicht produktabhängigen, fixen Kosten und zur Erzielung eines Gewinns zur Verfügung steht. In der Deckungsbeitragsrechnung unterscheidet man zwei Arten: Deckungsbeitragsrechnung auf Grenzkostenbasis und Deckungsbeitragsrechnung auf Basis der relativen Einzelkosten (siehe hierzu weitere Erläuterungen)
Deckungsbeitragsrechnung auf Grenzkostenbasis: Der produktbezogenen Gesamtleistung pro Leistungseinheit werden die rein produktabhängigen Kosten gegenübergestellt. Diese rein produktabhängigen, variablen Kosten sind pro Leistungseinheit konstant und folgen gleich den Grenzkosten (siehe auch Grenzkosten). Zu beachten ist jedoch, dass die Grenzkosten nicht zwingend gleich den variablen Kosten sein müssen. Verursacht eine zusätzliche Leistungseinheit beispielsweise auch eine zusätzliche Investition (und somit zusätzliche Abschreibungen) so sind die Grenzkosten dieser zusätzlichen Einheit höher, als die vorher ermittelten variablen Kosten
Deckungsbeitragsrechnung auf Basis relativer Einzelkosten: Nach Riebel werden alle Kosten (und nicht nur die im Grenzkostenverfahren angesprochenen produktabhängigen variablen Kosten) im Betrieb als Einzelkosten direkt dem einzelnen Produkt, der Produktgruppe, der betrieblichen Abteilung oder schließlich dem Gesamtunternehmen zugerechnet. Dieser Ansatz hat sich in der Betriebswirtschaftslehre verstärkt durchgesetzt.
Discounted-Cash-Flow-Methode: Dieses international häufig angewendete Verfahren zur Unternehmenswertermittlung funktioniert wie das Ertragswertverfahren - allerdings mit dem Unterschied, dass der Cash-Flow und nicht der Gewinn als Berechnungsgröße zu Grunde gelegt wird.
Due Diligence:
Due Diligence ("sorgfältige Prüfung bei einer Firmenübernahme"), bekommt im Rahmen der zunehmenden Internationalisierung und damit verbundener Akquisitionen eine zunehmende Bedeutung.

Die Due Diligence Prüfung ist normalerweise intensiv, vollständig und zeitraubend. Insbesondere werden Fragen über das Management-Team gestellt, sowie Firmen-, Produkt- und Marktanalysen durchgeführt, wobei der Hinterfragung von Annahmen im Business Plan ein besonderer Schwerpunkt eingeräumt wird. Befragt werden insbesondere Mitarbeiter der zu betrachtenden Firma, sowie Lieferanten, Kunden, Konkurrenten und andere Insider. Aber nicht nur Investoren sollten Due Diligence praktizieren.
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Fax: 0911 / 56980-20

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